Das Intro-Rezept

Da sich die Fragen häuften, hat Cornelis Kater sein Rezept für den Opener der Sondersendung aufgeschrieben. 

Der Opener führt uns vor Ohren: auf den tradierten Medienkanälen enttäuscht die Signal-To-Noise-Ratio. Mit diesem Gedanken im Kopf entstand das vielfältige Medienrauschen in einer kleinen Brumm-Manufaktur in Göttingen von Hand. Nur beste Zutaten kamen dabei zum Einsatz:

  • eine gute Menge TV-Rauschen ohne eingestellten Kanal (static Noise),
  • ein schönes Geräusch beim TV-Einschalten (aufgenommen mit Kontaktmikro am Bildschirm, Quelle),
  • ein handelsübliches 50Hz-Brummen (Quelle),
  • ein lange gelagertes UKW-Radio beim Tunen (bereits etwas bearbeitet),
  • ein anderes, liebevoll aufbewahrtes UKW-Radio (eingestellt auf eine leere Frequenz),
  • eine Prise Walkie-Talkie (Aufschalten auf den Funkkanal)
  • und das friedliche Brumme einer beliebigen Röhre.
Animoog

Der Animoog Synthesizer auf dem iPad

Das Ganze wird garniert mit einem sonoren Knacksen (Quelle), einigen FFT-Filtern und EQs, wird dann in beliebig vielen Spuren arrangiert, gemixt, ein wenig mit dem Kompressor abgeschmeckt und als fertiger Opener beliebig oft serviert. Daraus erhebt sich dann eine Hoffnung spendende Fanfare, die in eine Träger- und Funkwelle aus dem Animoog (iPad Soundpreset: DeltaGoblins) mündet. Die Sendung beginnt.

Na dann: Fröhliches Intro-Genießen!

Ein Gedanke zu „Das Intro-Rezept

  1. Pingback: @parkrocker >> @sendezentrum: Was hinter und in dem Intro der Sondersendung steckt, hat @modnerd aufgeschrieben: http://die-sondersendung.de/blog/das-intro-rezept | Parkrocker

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